Der Vater

So höret und wisset die 'Stimme der Geister' ist zurück und hat einen Sieg errrungen.

Eule hat uns aufgetragen den Vater von Cherub "Heilt die Seele", Rolf "Spricht große Worte gelassen aus" Adren der Kinder Gaias als Menschling geboren unter dem Vollen Mond, zu suchen.

Einst gab es in einer der benachbarten Sippen der Nachfahren ein Höllenloch des Wyrm, die Nachfahren beschlossen dieses Höllenloch zu vernichten und "Spricht große Worte gelassen aus" forderte sein Recht einen Teil des Angriffs zu führen. Er errang dieses Recht und führte ein Rudel der Nachfahren. Seine Aufgabe war es das Rudel zu führen und dem Feind in den Rücken zu fallen. Der Angriff fand statt, doch er und sein Rudel wurden nicht mehr gesehen. An der Stelle wo sie verschwunden waren fand man einen Riss im Umbra, der in ein Plagenreich führte.
Und so galt er viele Jahre als verschwunden und als Verräter da sein Rudel verschwunden und vernichtet war und ihm als Alpha des Rudels dafür der Makel der Schuld gebühret hat.

Doch es war so, dass sein Sohn Cherub "Heilt die Seele" als Garou geboren war. Und Eule in ihrer Weisheit gebat ihm, daß er seinen verschwundenen Vater finden sollte. Lange Zeit war es so, daß Cherub aufgehalten wurde. Doch er fand das Tor im Umbra und die Siegel die es vor Ausdehnung bewahrten und er wußte, allein oder nur mit zweien würde er es nicht schaffen. Doch als er Mitglied der 'Stimme der Geister' wurde, wußte er jetzt konnte er es schaffen und dann bat er sein Rudel ihm zu helfen.
Und Geisterhandel entschied das diese Queste die uns Eule gegeben hatte eine Bewährungsprobe war.
So durchschritten wir; Geisterhandel, Adren der Kinder Gaia, homidgeboren unter dem Sichelmond, Alpha der Stimme der Geister und Ritenmeister der Septe des Weißen Schädels; Cherub "Heilt die Seele" Cliath der Kinder Gaia, homidgeboren unter dem Sichelmond, Mitglied der Stimme der Geister und Friend of the Fey Cliath der Fianna, metisgeboren unter dem Sichelmond, Mitglied der Stimme der Geister und Hüter des Landes des weißen Schädels; das Tor, dass von starken Siegeln des Schutzes das umgeben war.
Die Siegel des Schutzes enthielten starke Magie von vielen Stämmen, doch sie wurden schwächer.
Unbeirrt durchschritten wir das Tor, das aussah wie eine rote Wolke und nach Wyrm stank, im Vertrauen auf unser Totem.

Als wir am anderen Ende des Tors war waren wir wieder wie in der Stofflichen Welt. Wir waren in einer Höhle aus Gallert es stank nach Wyrm und giftigen Substanzen, raubte uns fast den Atem. Einige Male versuchte die Höhle uns zu schlucken und uns in ihrem Gallert zu erdrücken, doch wir hielten zusammen und Geisterhandel führte uns zu einem Augang: ein Loch in der Höhle mit Steinen aus Kristall geformt wie Klauen. Wir erforschten die Höhle, was sie denn sei, da es sich wie in einem Tier verhielt und jedesmal wenn wir sie schnitten oder Gaia gefällige Riten wie den Suchstein erprobten taten sich Löcher auf um uns zu verschlucken und die Höhle erbebte in ihren Grundfesten, denn sie konnte die gaiagefällige Magie nicht ertragen.

Wir hielten uns am Kristall fest und Cherub probierte wieder mit dem Suchstein seinen Vater zu finden. So wurden wir aus der Höhle geschleudert. Wir fielen auf eine Ebene aus einer Art Wolke aus Watte und wir fielen tief. Wir versuchten uns verzweifelt freizugraben, doch es gelang uns nicht, das Atmen fiel uns sehr schwer. Und so nahm ich Geisterhandel in Lupus und warf sie aus dem Loch, danach Cherub, ich selbst sprang dann in Hispo aus dem Loch und Geisterhandel und Cherub zogen mich auf die Wolke. Wir sanken tief ein, doch wir konnten uns durch die Wolke kämpfen, obenauf glich es einem Meer.
Dann ging die Sonne auf, sie war giftgrün, als ob sie aus Baalsfeuer selbst bestand. Doch wir schritten ihr entgegen, denn der Suchstein zog uns in ihre Richtung. Wir liefen endlos, ich weiß nicht wie lange, denn sogar meine Monduhr war nicht in der Lage die Zeit zu bestimmen. Bis die Sonne in Zenit stand. Irgendwann hatten wir das Ende dieses Wolkenmeers erreicht und standem auf festem schwarzen Untergrund.
In der Nähe war ein Hain auf den wir zuhielten, auch der Suchstein zeigte in diese Richtung. Der Hain war aus toten Bäumen die mit Gift getränkt waren, durchzogen von grünen Adern. Wir liefen in den Hain hinein und als wir ein Knurren hörten, stießen wir ein 'Geheul der Begrüßung' aus, in der Hoffnung das verschollene Rudel gefunden zu haben. Doch dem war nicht so.
Wir hörten Kampfeslärm.
Als dieser nach einiger Zeit nicht verstummte gingen wir selbst in den Wald, doch er war verwunschen und die Bäume und Sträucher griffen uns erbarmungslos an, es gab kein Durchkommen. Geisterhandel entschied dann das wir gegen diesen Fomorerwald nichts ausrichten konnten und dass wir ihn umgehen sollten.
So umgingen wir den Wald.
Auf der anderen Seite des Waldes war eine Wüste, die wir bewanderten, denn der Suchstein zeigte nun dahinein und nach einiger Zeit kam uns etwas entgegen gelaufen. Wir wussten nicht was oder wer und waren Kampfbereit. Gleich dieses ungastlichen Ortes, doch dort kam uns die imposante Gestalt von Rolf "Spricht große Worte gelassen aus" Sanders entgegen.
Wir sprachen mit ihm, doch sein Geist war von den Jahren des Kampfes ermattet und so erkannte er seinen eigenen Sohn nicht wieder. Geisterhandel und Cherub machten ihm dann klar wer und warum wir hier waren. Wir mußten auch feststellen das die Jahre in diesem Reich dazu führten das er kein Garou in dem Sinne mehr war, denn er hatte seine körperliche Hälfte verloren...

Er führte uns zu seinem letzten noch überlebenden Rudelkameraden, Bada, Adren der Nachfahren des Fenris unter dem Sichelmond geboren. Sie erzählten uns dann das sie bei dem Kampf vor vielen Jahren gegen das Höllenloch den Herrn dieses Reiches, eine mächtige Plage, verfolgt hatten, bis in dieses Reich hinein. Und diesen seither hier drinnen festhielten und angriffen, während sie immer wieder gegen die Erschaffungen des Herren kämpfen mussten, um zu überleben. In dieser Höhle fanden sie Schutz, hier belangte er sie nicht, konnte sie nicht aufspüren. Immer wieder bewachte einer von ihnen das Tor nach draußen oberhalb der Höhle auf das er nicht entkomme der andere jagte ihn und seine Günstlinge die er erschuf. Diese Günstlinge waren zwar nicht stark aber zahlreich. Gewandt wie Katzen doch den Ratten ähnlich, flink und verschlagen. Die beiden Adren hatten Angst der Feind könnte entkommen wenn wir das Tor nicht bewachen würden, also fassten die Rudel einen Plan: einer würde am Tor zurück bleiben, es bewachen und verteidigen, wenn der Feind sein Heil in der Flucht sehen würde, die anderen sollten gemeinsam auf die Jagd nach der Plage gehen. Wer aber sollte den Schutz des Rudels verlassen und sich auf einsame Wacht begeben? Wir berieten uns und Geisterhandel entschied das es ihre Pflicht als Alpha war diesen gefährlichen Teil selbst in die Hand zu nehmen. Cherub und ich würden dann mit Rolf und seiner Rudelschwester Bada den Feind zur Strecke bringen. So zogen wir aus. Und Geisterhandel wünschte uns Jagdglück und Beute.

So machten wir uns auf, über die schwarzen Ebenen den Feind zu suchen während die Baalsfeuersonne auf uns herniederschien. So suchten wir und schließlich namen wir die Witterung unserer Beute auf. Da saß sie auf einem Stein, der Oberkörper war grünes Feuer und der Unterkörper war schwarz und verwachsen mit dem Boden auf dem sie stand. Und so stießen wir unser Schlachtgeheul aus und nahmen den Kampf auf.

Ich will es nicht verschweigen, es war ein langer und harter Kampf und ich will nicht verhehlen, dass wir mehr als einmal dachten diesen Feind nicht besiegen zu können, doch wir agierten als Rudel und brachten ihn zu Fall, trotz der teuflischen Tricks, die er anwandt, denn mehr als einmal löste er sich in Rauch auf oder wurde zu Feuer, immer dann wenn wir dachten wir hätten ihn erlegt. Doch dann tat er einen Fehler: er verfolgte mich und brachte die Erde zum Beben und so fiel er auf mich und ich packte zu. Wir kugelten uns auf der Erde wärend wir rangen und da geschah es: die Raserei des Berserkers kam über mich und mein Blick war rot. Rot wie das Blut der Beute, die meine animalische Seite schlagen wollte. Später sagte Cherub, dass ich wie im Wahn auf ihn eindrosch, wärend ich über ihm war. Und Cherub heilte mich nach jedem Schlag den er mir versetzte..
Ich schlug oft und Cherub heilte mich die beiden Ardren schlugen noch weit öfter als ich und wir alle trugen schreckliche Wunden davon. Doch die Beute lag unter mir und ich hieb solange auf sie ein bis sie sich in Luft auflöste.
Und als dies geschah legte sich der rote Schleier von meinen Augen und ich sah wie sich das Land um mich herum auflöste in weises Nichts... Und ich betete zu Gaia und Eule, denn ich wuste nicht was geschah. Ich ergriff Cherubs Hand und um mich war das nichts.

Friend of the Fey
Cliath Metis as breith
Theurge as atuar
dar thuath te Fianna
Comhalta te fuaim te deamhan
caomhnoir dar talmh
te thuath banaigh cloigeann






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